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Enerqi Quest

Wer seine äußere Natur nicht kennt, weiß nichts von seiner inneren!

Enerqi Quest

Enerqi Quest heißt Suche nach dem natürlichen Fluss des Lebens in der äußeren und inneren Natur. Aber auch Suche nach Naturenergien, um Körper und Seele zu stärken. Ich erreiche das durch Qigong-Übungen an besonderen Stellen in der Natur (Nature Qigong). Nature Qigong ist Eins werden mit Mutter Erde – Lebensenergie fließen lassen wie ein Bergfluss, Stehen wie ein Baum. Nature Qigong ist Sport für die Seele.

»WER SUCHET, DER FINDET.« (JESUS VON NAZARETH, LUKAS 11, 9-13)

Anhang 1:

Im alten chinesischen Denken ist alles Qi, besteht die Natur aus komplexen, geordneten, dynamischen Mustern. Der dynamische Wirkungsprozess, der in allen Aspekten im Universum die Harmonie des Yin und Yan anstrebt, wird unter dem Begriff Qi zusammengefasst. Passt sich der Mensch dieser Bewegung der Natur an und ist in Verbindung mit dem Qi der Natur, dann ordnet sich sein eigenes Qi (Regulierung der Lebensenergie). Er fühlt sich wohl und ist gesund. Die Natur, von der sich der „entwickelte“ Mensch leider immer mehr entfremdet und sich „über“ ihr stellt, wird immer mehr zum Objekt. Die Folgen können Umweltzerstörung und Krankheit sein. Qigong (Übungen mit der Lebensenergie) bewirken ein sich Öffnen für die Kommunikation mit seinem inneren Ich und der Natur im Sinne eines freien Informations- und Energieflusses. Die alte chinesische Philosphie sieht die Natur als im dauernden Werden. Sie entspringt aus dem Urgrund des Nichts, entfaltet sich dann im Rhythmus des Yin und Yang. Qigong führt den Menschen erst durch ruhige Bewegung zum Stillen (Meditation) zum Urgrung, um an ihr die aufbauende und regenerative Kraft teilzuhaben. Dieses Prinzip liegt der Heilwirkung des Qigong zugrunde.
Qigong ist kein Erlösungsweg, ist kein esoterisches, nur dem Eingeweihten zugängliches Wissen. Es gibt keine Geheimmethoden, die dem gewöhnlichen Menschen verborgen bleiben. Was es gibt, ist die Schlichtheit des Weges. Die Natur ist dabei unser Meister!

»HÖREN UND SEHEN GENÜGEN NICHT, DIE DINGE VÖLLIG AUSZUSCHÖPFEN.« (ZHANG ZAI)

Anhang 2: Was ist Qi nach meiner Definition?

Übersetzt bedeutet Qi auf Chinesisch Atem, Luft, Gas, Geruch. Aber Qi ist nicht nur die Bedeutung eines fast 4000 Jahre alten Schriftzeichens (Dampf/Reis), es ist ein zentraler Begriff in der chinesischen Philosophie und bezeichnet eine sehr feine, alles umfassende, räumlich und zeitlich grenzenlose einheitliche Grundsubstanz in der Welt. Ich nenne sie die Lebensenergie. Die Lebensenergie wiederum hat viele Formen der Entfaltung. Qi des Universums verbindet sich und wird Eines (Geist), teilt sich und wird Yin und Yan. Qi ist nicht der Sauerstoff in der Luft oder im Atem, Qi ist vielmehr die Umsetzung des Sauerstoffs in vitale Energie in unserem Körper. Qi ist nicht das Atom in einem Stein, vielmehr die Energie zwischen den Atomen, die Kraft, die Atome in ewige Bewegung bringt. Qi ist nicht der Sonnenstrahl, sondern ein Teil der Sonnenenergie (die Buddhisten nennen es Prana). Qi kann heiß sein, aber auch kalt, feucht oder trocken. Qi kann nicht gut oder schlecht sein. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) spricht diesbezüglich von klarem und trübem (schrägem) Qi. Letzteres beschreibt, was wir vielleicht als „krankes“ Qi bezeichnen würden. Besonders viel Qi befindet sich in der Natur, in der Luft, bei Sonnenschein, Mondschein, bei Regen und Schnee. Es wäre aber falsch, Qi mit Energie gleich zu setzen. Qi ist mehr. Qi ist alles und nichts. Qi fließt in uns Menschen, in Bäumen, Büschen, Pflanzen, Blumen, Steinen, in der Erde. Die Erde als Planet ist ein wahrer Qi-Speicher, Flüsse, Seen und Wälder sind Qi-Spender. So wie die Erdanziehungskraft grobstoffliche Materie anzieht, gibt die Erde feinstoffliche Energie (Erd-Qi) ab. Konzentriert findet man Qi an besonderen Orten, die man auch Energiestellen nennt. Aber auch auf jedem Hügel oder Gipfel konzentriert sich Qi. Bäume sind vorzügliche Qi-Leiter, ja selbst jede Grasspitze konzentriert Erd-Qi, um es an die Umwelt abzugeben. Qi ist immer in Bewegung. Selbst das Qi in den Steinen fließt. Steine sind geballte, feste Energie. Die Aufnahme von Qi erfolgt bei uns Menschen vor allem durch die Atmung, aber auch durch die Poren der Haut und natürlich über die Körperextremitäten (Fußsohlen, Handflächen, Energiezentren und dem oberen Teil der Schädeldecke). Qi kann zum Beispiel von oben (Kopfscheitel) in den Körper eintreten und fließt über Energiebahnen (auch bekannt durch die Akupunktur) durch den Körper zu den Energiezentren, den Dan Tians (die Inder nennen sie Chakren). Dort wird sie gesammelt und verteilt. Die Handflächen können auch Qi aufnehmen und ableiten. Die Aufnahme von Qi kann auch durch Gedanken (ebenfalls extrem feinstofflich) unterstützt werden. Es gibt beim Menschen drei Schichten von Qi: Das Qi an der Oberfläche (Haut, Poren), das fließende Qi in den Meridianen und das tiefe Qi. Blockaden und Krankheiten entstehen, wenn der Qi-Fluss stockt oder das Qi eine andere (schräge/trübe) Qualität hat. Qigong (Übungen mit dem Qi) hilft diesen Fluss verstärkt in Gang zu bringen, steigert die Aufnahme der Lebensenergie, reguliert die vitalen Funktionen, fördert den Ausgleich in unserem hektischen Leben, steigert unsere Wahrnehmungsfähigkeit und vor allem hilft es uns, unser Bewusstsein zu öffnen. Qigong hilft nötiges Qi zum Heilen oder Stärken aufzunehmen, trübes Qi in klares zu verwandeln, trübes Qi auszuleiten. Aber es geht dabei nicht um ihre Kontrolle. Eher darum, das Qi zu begleiten (sich zu entspannen, damit es besser fließt). Durch Lässig-werden nimmt man keine fixen Standpunkte ein. Es geht beim Qigong, im Sinne des taoistischen Denkens, nicht um eine Logik des Denkens, sondern um die Logik der Anpassung. Übungen im Qigong haben daher eine regulierende Funktion.

»DER MENSCH MUSS DARUM DAS WIRKEN DES IHN DURCHFLUTENDEN QI SPONTAN ERFASSEN UND SEIN LEBEN DANACH AUSRICHTEN, DANN WIRD ER IM EINKLANG MIT DEM UNIVERSALEN DAO (WEG) SEIN .« (LAO ZI)