Über mich
Mein Name ist Steve Chismar. Ich bin 45, Deutsch-Amerikaner und Sportredakteur. 2004 erkrankte ich an Leukämie (CML). Drei Monate nach meiner Diagnose wählte ich den Weg der Selbstheilung anstatt harter Chemo. Nach einer Berg- und Talfahrt der Emotionen habe ich vier Jahre gesund, glücklich, ohne Medikamente aber ohne Ärzte gelebt. Mein Heil verdanke ich vielen Faktoren und Menschen. Aber hier möchte ich einen Faktor nennen, der sich seit der Erkrankung wie eine Leitfaden durch mein Leben zog: Die Übungen im Qigong! Den Einstieg fand ich bei einer Lehrerausbildung mit Meister Liu aus München. Dann beschäftigte ich mich intensiv mit verschiedenen Richtungen des Qigongs und dem medizinischen Qigong (Guolin Qigong mit Frau Wang Li aus Köln). Ein Intensivseminar mit Professor Lin Zhongpeng (Leiter der Qigong-Akademie in Peking) in Innsbruck und Fortbildungen mit seinem Schüler Árpád Romándy (mein heutiger Lehrer) aus Wien öffneten mir die Tür zum stillen Qigong. Ein Rückschlag hat mich gelehrt, dass der Weg wie ein Fluß immer weiter fließt. Auch Qi muss immer fließen. Hört der Fluß auf, kann es kein Leben geben. Bis zum Ozean ist es noch weit und solange erinnert mich Qigong als Begleiter an meine Lebensaufgaben.
Als Natur verbundener Mensch und Sportler nutze ich das Gelernte und suche mir meine Energiestellen in der freien Natur, um – in Anlehnung an die alten Chinesen – optimal Qigong ausüben zu können. Einige Übungen habe ich meinen Anforderungen angepasst und mit Übungen aus dem spirituellen Bereich (von Geistheilern, Schamanen, Indianern und Naturheilern) ergänzt. Qigong ist für mich im Idealfall immer Qigong in der Natur – also: Nature Qigong (übrigens kein neuer Begriff). Drei Jahre lang habe ich Nature Qigong im ZEAS (Zentrum für Energiearbeit und Selbstheilung, heute: Naturheilzentrum Isarwinkel in Gaißach bei Lenggries). Heute unterrichte ich bei schlechtem Wetter in oder am Tipi und sonst natürlich an den herrlichtsen Orten im Isarwinkel.